Schmiergeldverdacht gegen Bilfinger Berger
WIESBADEN - Und noch einer: Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden ermittelt wegen möglicher Schmiergeldzahlungen gegen den zweitgrößten deutschen Baukonzern Bilfinger Berger. Das berichtet der Spiegel.
Ein Sprecher der Behörde habe bestätigt, dass Bilfingers nigerianische Tochtergesellschaft Julius in Verdacht stehe, in den 90er Jahren beim Bau einer Flüssiggasanlage in Nigeria Schmiergelder in Millionenhöhe an die Regierungspartei bezahlt zu haben. Laut Nachrichtenmagazin hat der Konzern die Ermittlungen gegen sich selbst ins Rollen gebracht. Zum Bauprojekt in Nigeria wird bereits seit Jahren in den USA und in Frankreich ermittelt.
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