Gegen Geld Führerschein für 50 Fußball-Profis?
BERLIN - In der Fußball-Bundesliga braut sich ein neuer Skandal zusammen. Mehr als 50 Profis der 1. und 2. Liga sollen nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig ihre Führerscheine gegen Geldzahlungen ohne reguläre Prüfung bekommen haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, ermittelt die Anklagebehörde wegen des Verdachts der Bestechung und Bestechlichkeit gegen einen Fahrlehrer aus dem niedersächsischen Northeim, einen Regionalleiter und zwei Fahrprüfer des TÜV Nord in Göttingen, einen Optiker und einen Erste-Hilfe-Prüfer. "Spieler bekamen einen Führerschein, ohne je einen deutschen Fahrschulwagen von innen gesehen zu haben", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Zeitung. Gegen die Profis wird laut Staatsanwaltschaft "derzeit nicht ermittelt". Diese hätten zum Teil bereits einen ausländischen Führerschein besessen.
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