Kein Strafverfahren gegen Heinrich von Pierer
MÜNCHEN - Die Staatsanwaltschaft München leitet kein Strafverfahren gegen den früheren Siemens-Chef Heinrich von Pierer ein. Für ein strafrechtlich relevantes Verhalten im Zuge des Siemens-Schmiergeldskandals gebe es keine hinreichenden Anhaltspunkte, erklärte die Behörde. Es sei aber ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verletzung der Aufsichtspflicht eingeleitet worden. Von Pierer hatte jede Verantwortung für Schmiergeldzahlungen des Elektronik-Konzerns immer vehement bestritten.
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