MÜNCHEN - Die internationale Finanzmarktkrise hat die Bayerische Landesbank tief in die roten Zahlen gerissen. Vor Steuern sei im ersten Quartal ein Verlust von 770 Millionen Euro angefallen, teilte die BayernLB mit. Als Folge der Finanzkrise musste die zweitgrößte deutsche Landesbank bislang insgesamt rund 4,3 Milliarden Euro abschreiben. Bei der Commerzbank schrumpfte der Nettogewinn in den ersten drei Monaten wegen weiterer Abschreibungen im Zusammenhang mit der Finanzkrise von 609 auf 280 Millionen Euro. Nach dem Gewinneinbruch nahm die
Bank ihre Prognose für das Gesamtjahr zurück. "Es dürfte aus heutiger Sicht schwer werden, das gute Ergebnis des Vorjahres wieder zu erreichen", erklärte Vorstandschef Klaus-Peter Müller. Bislang hatte die Commerzbank angepeilt, den Überschuss von 1,92 Milliarden Euro aus dem vergangenen Jahr zu erreichen oder zu übertreffen.