Gesandte des Dalai Lama in China
NEU DELHI - Ob es etwas bringt, bleibt äußerst zweifelhaft: Die mit Spannung erwarteten informellen Gespräche über die Tibet-Krise zwischen den Sondergesandten des Dalai Lama und chinesischen Regierungsvertretern sollen morgen beginnen.
Die beiden Gesandten sind bereits in China eingetroffen. Als Ort für das informelle Treffen wurde die Millionenstadt Shenzhen in der Provinz Kanton genannt. Chinas Medien beschimpften unterdessen das geistliche Oberhaupt der Tibeter erneut. Eine Zeitung bezeichnete den im Exil in Indien lebenden Dalai Lama als Verbrecher. Seine Clique habe die Tibeter zu schweren Ausschreitungen angestiftet, bei denen nach offiziellen Angaben 19 Menschen getötet wurden.
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