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Scharfe Kritik nach Mai-Krawallen in Hamburg

HAMBURG - Nach den schweren Krawallen vom 1. Mai in Hamburg haben Innensenator Udo Nagel und die Gewerkschaft der Polizei das Oberverwaltungsgericht scharf kritisiert. "Wir wussten, dass mit Gewalt zu rechnen war. Die Polizei hatte dagegen eine Taktik entwickelt, die aber durch das Oberverwaltungsgericht unterlaufen wurde", sagte Nagel der "Bild"-Zeitung. Das Hamburger Gericht hatte am Mittwochabend strenge Auflagen der Polizei gekippt, nach denen die Demonstrationszüge von NPD und Gegendemonstranten räumlich stärker voneinander getrennt werden sollten.Nagel hält die Entscheidung des Gerichts nach eigenen Worten für unverantwortlich. "Die Richter haben nicht nur die eingesetzten Polizeikräfte, sondern auch Unbeteiligte größten Gefahren ausgesetzt." Bei den schwersten Mai-Krawallen in Hamburg seit Jahren zählte die Polizei 115 Brände sowie 256 Festnahmen.

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Quelle: mediatainer 2008-05-02 14:27:21
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