DGB und SPD gemeinsam für gesetzlichen Mindestlohn
MAINZ - SPD-Chef Kurt Beck hat die Unternehmen aufgefordert, die Arbeitnehmer stärker am Aufschwung zu beteiligen. "Während in den letzten Jahren die Managergehälter und Unternehmensgewinne um jeweils rund 20 Prozent gestiegen sind, sanken die Reallöhne um 0,4 Prozent", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident auf der zentralen Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Mainz. Außerdem machten sich Beck und DGB-Chef Michael Sommer für den Mindestlohn stark. "Arbeit darf nicht arm machen", sagte Sommer. Zudem müssten die Arbeitgeber Investitionen tätigen, die auf Beschäftigung ausgerichtet seien. Bundesweit beteiligten sich dem DGB zufolge 416.000 Menschen an den Gewerkschaftskundgebungen.
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